Neue Reifen...

by stha 30. Juni 2015 05:39

Nicht nur unser TLF 2000, Bj. 1959, hat auf der Hinterachse neue Reifen bekommen, sondern auch unser Restaurationsfahrzeug bekommt neue Bereifung. Bei der Firma MOR, Münchner Oldtimerreifen, in Holzkirchen (D) konnten wir für die Original Wulstfelgen die passenden Wulstreifen in der Dimension 820x120 mit fast identischem Profil aus dem Jahre 1929 finden und die Montage für September fixieren.

Die Gläser und Schrauben für die Windschutzscheibe wurden geliefert und konnte damit fertig aufgebaut werden. Die Winker, der kleine Scheinwerfer mit integriertem Rückspiegel auf der Fahrerseite, sowie der Rückspiegel beifahrerseitig sind fertig.

Auf dem rückwärtigen Geräteraum haben wir den Aufbau des Schlauchtroges und der Schlauchhaspeln weitergeführt. Die Halterungen dafür sind fertig, wir arbeiten an den Haspeln. Wir haben die vorhandene auseinandergenommen, etwas verlängert und fertigen nun die zweite Haspel, welche wir nicht mehr finden konnten, identisch nach. Nachdem wir auch die passenden Senkkopfnieten dafür mit Hilfe von Herrn Ferdinand Molzer aus Wien finden konnten, werden wir mit dem Zusammenbau beginnen um nach dem Betriebsurlaub unseres Lackierers Halterung und Haspeln zu lackieren.

Das Fahrerhaus befindet sich immer noch bei unserem Spengler und wir hoffen dieses im August fertig mit Blech ummantelt zurückzubekommen um daran weiterarbeiten zu können.

Als Gäste dürften wir den Feuerwehroldtimerverein Hard, der seine monatliche Ausfahrt nützte um uns einen Besuch abzustatten, sowie die Feuerwehrkameraden aus Bad Hall (OÖ) begrüßen, welche ebenfalls den Restaurierungsstand unseres Projektes besichtigten.

Mit unserem 2ten Oldtimer, unserem Steyr 586G, waren wir bei der Hochzeit unseres Kameraden Michael Grabher, welcher seiner Freundin Ramona Burtscher in der Pfarre Fußach das "JA-Wort" gab. Auch wurde an der Internationalen Feuerwehr-Sternfahrt 2015 in Wetzikon (CH) und an den Oldtimertreffen in Mellau und Lustenau teilgenommen. Stark honoriert wird dass unser Fahrzeug im Gegensatz zu den meisten anderen Feuerwehroldtimerfahrzeugen komplett aufgerüstet ist.

Von meiner Seite folgte ich einer Einladung der Freiw. Feuerwehr Bruck an der Glocknerstraße (Sbg) im Rahmen der 7. Feuerwehr-Oldtimer-WM um beim 2ten Feuerwehr-Oldtimerstammtisch einen Vortrag über unsere Restaurierung zu halten. Nicht nur meinem Vortrag vor 85 Teilnehmern, sondern der Restaurierung wurde großer Respekt und Bewunderung gezollt und ich soll unserer Feuerwehr liebe Grüße und ihre Hochachtung für unser Projekt ausrichten.

Bei der Hinfahrt traf ich mich mit Helmut Mauracher vom Feuerwehroldtimerverein Kitzbühel, welcher mir die Fahrzeuge und Restaurierungen, sowie ihre Fahrzeughalle in St. Johann zeigte.

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Danke an unsere Helfer...

by stha 30. April 2015 07:00

Adolf (vulgo Dölf) Zwahlen, den wir über Joachim Blaser kennengelernt haben und mit ausgefinkelten Erfindungen, wie zB. speziellen Muskatmühlen, bekannt ist, hat uns die kaputten Türgriffe der Fahrer-, Beifahrertüre und den Griff des Absperrhahns der Rückleitung Vorbaupumpe - Motorkühlung gefertigt. Kleine Einzelteile, die aber einen großen Teil der Renovierung darstellen und dem Ganzen Glanz verleihen.

Für die Windschutzscheibe haben wir die kleinen Schrauben des Rahmens gefunden, angepasst und über Hubert Fenkart an die Firma Collini in Hohenems zum Vernickeln gegeben. Der Rahmen befindet sich bei Firma Isele zum Einbau des Glases. Auch die Gäser der Rückspiegel sind bestellt. Die Schrauben der Halterung für die Windschutzscheibe, die Halterungen der Winker und Scheinwerfer, sowie die Teile des Rückspiegels sind lackiert. Die Winker, welche uns die Werkstätte der BF Wien geprüft hat, sind aufgearbeitet und ebenfalls von Firma Masal lackiert.

Nachdem wir am rückwärtigen Geräteraum die Zierleisten angepasst und verschraubt haben sind die Geräteräume auf dem Podium in ihrer Endposition fixiert worden.
Alex hat die Ausnehmungen für die Scharniere der Heckklappe angepasst, die Abschlussleisten derselben sind nachgearbeitet und verschraubt. Die Holzhalterungen auf welchen die Scharniere befestigt sind und mit dem Podium verschraubt werden können nun nach dem Muster der alten Halterungen nachgearbeitet werden.

Besucht haben uns die Senioren unserer Feuerwehr, sowie Abschnittsfeuerwehrkommandant des Bezirkes Dornbirn Guntram Heinzle. Sie waren überrascht und voll des Lobes über den Stand der Renovierung. Neben der Freude darüber ganz sicherlich ein Motivationsschub für uns.

Die Planung der seitlichen Schlauchhaspeln und einer Ablage auf den rückwärtigen Geräteraum ist in Arbeit. Wie bekannt, wurde der Geräteraum nach alten Fotos nachgebaut und die Aufbauten der seitlichen Haspeln konnten von den vorhandenen Aufnahmen herausgemessen werden. Der Mittelteil ist nirgends ersichtlich und wir haben uns entschlossen hier eine Schlauchwanne, welche seitlich auf dem alten Fahrzeug montiert waren, zu verwenden.

Die ersten Halterungen der seitlichen Schlauchhaspeln sind gefertigt und wurden gestern probiert. Die vorhandene Schlauchhaspel wurde zerlegt und wird, um die Proportionen stimmig zu haben, verlängert. Die zweite Haspel, die wir trotz Mithilfe vieler nicht mehr finden konnten, wird von uns identisch nachgebaut.

 

Anbei ein kurzes Video des Motorenlaufes im März 2015:

http://youtu.be/CP8QPHbgKSg

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Karosseriearbeiten

by stha 28. Februar 2015 07:00

Die Vorbaupumpe ist fertig und erstrahlt in neuem Glanz. Wir sind gespannt auf den ersten Saugbetrieb, denn unser Ziel sie funktionstüchtig zu überholen möchten wir natürlich prüfen. Die Funktionen der Pumpe "Zusatz", "Kühlung" und "Zu" in Verbindung mit der Kühlleitung bzw. des Kühlers ist in Klärung mit unseren Senioren, welche die Pumpe noch betrieben haben.

Das Holz der Halterung für die Strahlrohre ist ebenfalls geölt und die Metallteile lackiert. Sie ist auch fertig, kann eingepackt werden um sie dann, wenn das Fahrzeug soweit ist, anzubringen.

Karl Hartmann, Obmann des Feuerwehr-Oldtimer-Vereins Hard war uns beim Sandstrahlen und Grundieren der Motorhaube behilflich wofür wir herzlich Danke sagen. Seinem Wunsch als Lohn für seine Arbeit, eine Fahrt mit unserem Fahrzeug, werden wir verlässlich nachkommen.

Das Verblechen der aus Holz gefertigten Geräteräume wurde in Angriff genommen. Die Bleche wurden gereinigt, grundiert und mit dem Holz verklebt. Alle sichtbaren Kanten haben wir wie in alten Zeiten genagelt. Die Schließbleche für die Türen sind gerichtet, lackiert und eingebaut.
Am rückwärtigen Geräteraum werden die Zierleisten angebracht und nach Fixierung desselben am Fahrzeugboden kann die Heckklappe endgültig in ihrer Endposition eingerichtet werden. Der nächste Schritt ist die Planung der seitlichen Schlauchhaspeln und einer Ablage auf demselben.

Unser Bericht über den Restaurierungsstand des Fahrzeuges ist im Jahrbuch 2014 des ÖBFV erschienen, auch für den Jahresbericht unserer Feuerwehr wurde einer abgegeben und wird bei der Jahreshauptversammlung Anfang März präsentiert.

Für Mitte Mai haben sich die Kameraden aus Ried/Innkreis und Kitzbühel für einen Besuch angesagt. Sie nehmen an der Internationalen Feuerwehrsternfahrt in Wetzikon (CH) teil und besuchen uns bei ihrer Durchfahrt.

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Jahresende

by stha 31. Dezember 2014 07:00

Wir haben die Vorbaupumpe fast fertig gebracht, einige Dichtungen müssen noch besorgt und der Hebel für die Funktionen Pumpe "Zusatz", "Kühlung" und "Zu" muss ausgerichtet werden. Er ist etwas verbogen und lässt sich nur schwer in die Stellungen drehen.

Sonst ist sie soweit zusammengebaut, die Kupplung und der Gashebel für die Vorbaupumpe sind anbaubereit gelagert. Der Seilzug zum Gaspedal und die Kühlleitung zwischen Vorbaupumpe und Motor muss durch den Ausbau der Kühlwasserheizung neu angepasst werden.

Erich Harrer hat uns die Halterung für die Strahlrohre neu gefertigt und sogar optimiert. Walter Grabher hat einen Thermostat in die Garage eingebaut. Somit kann mit dem Heizlüfter die Temperatur über dem Gefrierpunkt gehalten werden und die Gerätschaften und Werkzeuge sind nicht eiskalt wenn sie benötigt werden.

Peter Fink hat uns bis Ende Januar die Fertigstellung der Blechverkleidung des Fahrerhauses versprochen und wir möchten dann im Anschluss an die Vorbaupumpe mit dem Anbringen der Bleche auf dem Fahrerhaus und den Geräteräumen beginnen.

Zum Ende des Jahres möchten wir nach unseren Weihnachtsgrüßen auch hier Jedem der uns im abgelaufenen Jahr bei unserem Projekt unterstützt hat ein herzliches Danke sagen.

Wir wünschen Allen einen Guten Rutsch ins Neue Jahr 2015!

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Vorbaupumpe H90/3, Fabr.Nr.: 601

by stha 31. Oktober 2014 07:00

Die Sommerpause ein wenig in den September verlegt sind wir wieder am Arbeiten.

Wir haben die Vorbaupumpe zerlegt. Die Teile werden momentan von der grauen Farbe befreit, gereinigt, geprüft und aufpoliert. Ende Monat möchten wir mit dem Zusammenbau beginnen. Die Konstruktion der Pumpe hat uns wiedermal ins Schwärmen gebracht. Wir sind fasziniert mit welcher Präzession und Perfektion Pumpen bereits zu dieser Zeit gebaut wurden und sich vom System her auch heute nicht verändert haben.

Alex hat uns nach dem Einbau der Türschlösser die fertig überholten Türen des Geräteraumes eingepasst und ist mit dem Einbau der umgeänderten Heckklappe beschäftigt.
Die Motorhaube ist beim Sandstrahlen. Wenn sie zurück ist werden die lockeren Nieten nachgearbeitet und kann dann grundiert werden.

Am 27. September konnten wir unserem Kameraden Markus einen Wunsch erfüllen. Wir durften das Brautpaar Markus Hämmerle und Manuela Bösch mit unserem Feuerwehroldtimer Steyr 586 am Hochzeitstag begleiten und damit einen kleinen Teil zum Gelingen desselben beitragen. Wir wünschen Ihnen für Ihren gemeinsamen Lebensweg alles Gute.

Anfang Oktober war ich bei der 10. Feuerwehr-Historikertagung in Purgstall (NÖ). Thema war "Der Wiederaufbau des Feuerwehrwesens nach dem Zweiten Weltkrieg von 1945 bis 1959". Im Erlauftaler Feuerwehrmuseum über dem Feuerwehrhaus wurde die Ausstellung "Leben hinter Stacheldraht" (in Purgstall war im 1. Weltkrieg ein Lager für 24.000 Kriegsgefangene errichtet worden) besichtigt.
In diesem Museum steht eine Rosenbauer Anhängespritze der Forstverwaltung Langenau von 1928.  Sie ist fast ident mit unserer, welche wir im Jahre 1935 als Anhänger an unsere Automobilspritze erhalten haben.

Bei der Rückfahrt konnten wir im Feuerwehrmuseum St. Florian ein Paar Saugschlauchverschraubungen zurückbringen und zwei für unsere Vorbaupumpe passende Saugschläuche mitnehmen. Wir möchten hiermit ein herzliches Danke für die Unterstützung unseres Projektes sagen!

Für die Unterbringung unserer Automobilspritze neben dem neu zu errichtenden Feuerwehrhaus haben wir bis Ende dieses Monats die "Version 1" des Raumbuches "Sonderfläche Historik" erstellt. Es ist geplant auf dem Aussengelände des neuen Feuerwehrhauses eine Ausstellungsfläche von ca. 6x8m für das Fahrzeug zu errichten.

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Was passiert während der Sommerpause?

by stha 31. August 2014 07:00

Mit dem Abbruch unserer alten Werkstatt im Möbelhaus Blatter wurde begonnen und geht mit großen Schritten voran. Wir möchten unserer Gemeinde Lustenau für die Unterstützung durch Benützung der Räumlichkeit während fast 4 Jahren Danke sagen.

Im Juli durfte ich Peter Sailer, Vizepräsident des ÖGHK (Österreichische Gesellschaft für historisches Kraftfahrwesen) bei der Veranstaltung "55 Jahre PUCH Haflinger" in Stiefern am Kamp kennenlernen. Von ihm erfuhr ich von einem Austro Fiat Feuerwehrfahrzeug welches in einer Scheune eines Bauernhofes in Weidlingbach stehen soll.

Nach einigen Recherchen konnte ich bereits bei meiner Urlaubsreise nach Wien einen Abstecher dorthin machen und das Fahrzeug der ehemaligen Betriebsfeuerwehr Limmersach (K), welches sich im Besitz von Herrn Marcus Mautner Markhof befindet, besichtigen.

Gemeinsam mit Herrn HBIiR Ferdinand Molzer wurden die neuen Räumlichkeiten der Museumsfahrzeuge auf der Hauptfeuerwache Floridsdorf besichtigt. Durch den Umbau der Feuerwache wurde ausreichend Platz geschaffen und die Fahrzeuge können jetzt eindruckend präsentiert werden. Weiteres wurde zusammen der Austro Fiat der Freiwilligen Feuerwehr Bad Tatzmannsdorf im Feuerwehrmuseum Eisenstadt und bei der Rückfahrt nach Wien der AF-Spezial der Btf Rohr Mertl in Schwechat-Rannersdorf besichtigt und fotografiert.

Natürlich wurde auch bei der Heimfahrt Pause im Feuerwehrmuseum St. Florian gemacht und mit Erwin Chalupar, Kustor des Museums, auf dem Dachboden nach den fehlenden Saugschlauchverschraubungen gestöbert. Wir haben sie gefunden und durften sie für unser Projekt mit nach Vorarlberg nehmen. Herzlichen Dank für die Unterstützung.

Letzten Freitag haben wir in der neuen Werkstatt genügend Licht und die Brandmeldeanlage fertig installiert um im September, wenn die Tage wieder kürzer werden, mit unserer Arbeit an unserem Fahrzeug weitermachen zu können. Geplant ist mit der Zerlegung und Überholung der Vorbaupumpe zu beginnen.

Ebenfalls in der neuen Garage konnten wir Besuch aus Zwettl begrüßen. Selber einen Austro Fiat, Bj. 1929, besitzend wurde mit Andreas Schmid unser Projekt besichtigt. Da wir wissen, dass unser Blog eifrig gelesen wird, möchten wir bitten, sich nochmals unter der Tel. Nr. 0650/8653102 bei uns zu melden.

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Aus- und Einzug

by stha 31. Juli 2014 07:00

Das alljährliche Sommergrillen, am Schluss der Frühjahrsübungsperiode, wurde zum Anlass genommen unser Fahrzeug in die neue Garage zu überstellen. Natürlich wurde während der Fahrt -übrigens auf eigener Achse - im Feuerwehrhaus Halt gemacht. Vom Kommandanten und unseren Kameraden mit Applaus empfangen wurde der versammelten Mannschaft, Vertretern der Gemeinde und Gönnern des Projektes die Möglichkeit geboten, den Stand der Restaurierung zu besichtigen.

Der Umzug der Materialien aus dem ehem. Möbelhaus Blatter konnte in einigen Stunden bewerkstelligt werden. Mit vereinten Kräften wurden die Gegenstände und die Regale in Transporter geladen um in den Räumlichkeiten der neuen Werkstatt gleich wieder aufgestellt und eingeräumt zu werden. Wir bedanken uns herzlich bei unseren Kameraden für ihre Mithilfe.

Der letzte Montagabend vor unserer Sommerpause wurde genützt um das Fahrerhaus vom Fahrzeug zu nehmen und zum Spengler zu bringen. Der rückwärtige Geräteraum wurde fixiert damit mit dem Einpassen der Heckklappe begonnen werden kann. Im Herbst möchten wir mit dem Zerlegen und Überholen der Vorbaupumpe beginnen.

Der FF Frankenmarkt (OÖ), ich hatte sie beim Oldtimertreffen in Kitzbuehel kennengelernt, stattete ich während einer Fahrt nach Niederösterreich einen Besuch ab. Sie haben die passenden Schlauchhaspeln, welche wir noch für unser Fahrzeug suchen, nachgebaut. Sollten wir die eine, welche uns noch fehlt, nicht finden werden wir diese ebenfalls selber fertigen.

Mit Hilfe unsers Ehrenmitgliedes Josef Bösch konnten wir eine Möglichkeit zur Unterbringung unseres Feuerwehroldtimers, den Steyr 586, in Lustenau finden. Gemeinsam mit dem Besitzer wurde der Anbau entrümpelt, gereinigt und eine Stiege versetzt. Bis Anfang September werden wir zusätzliches Licht installieren und ein zweites Tor einsetzen. Auch hier möchten wir vielen Dank an unsere fleißigen Helfer sagen!

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Feuerwehroldtimertreffen und Besuche

by stha 30. Juni 2014 07:00

Wir haben dieses Monat aus den Blechverkleidungen die Ausnehmungen für die Schließbleche geschnitten. Die Innenseiten der Bleche sind grundiert und sie können mit den Holzrahmen verklebt bzw. vernagelt werden. Vorher müssen jedoch die Türen des Geräteraumes und die Heckklappe noch einpasst werden.

Um damit beginnen zu können haben gemeinsam mit Alex die Türen des Geräteraumes aufgearbeitet. Sie sind vom Holz her sehr gut erhalten und bekamen innerhalb bereits neue Farbe. Die Schlösser und Scharniere wurden ausgebaut und sind aufgearbeitet.


Die Kupferleitungen zwischen Vorbaupumpe und Kühler, welche zur Kühlung desselben während des Saugbetriebes benötigt werden, sind gereinigt und glänzen wie neu.

Die Überstellung unserer "Figo" in die neue Werkstatt möchten wir schon auf eigener Achse vornehmen. Dazu haben wir probehalber den Motor über 45 min warm laufen lassen und gleichzeitig in den Kühler Dichtmittel eingefüllt um zu sehen welche Lecks sich noch schließen.

Nachdem es schon späterer Abend war und wir im Freien keinen Lärm machen wollten wurde in der Werkstatt getestet. Da unser Fahrzeug (Bj. 1926) die LKW Euro 6 Norm nicht erfüllt mussten wir im Laufe des Tests aus dem Gebäude flüchten, die Brandmeldeanlage hatten wir vorher schon vorsorglich ausgeschaltet.

https://www.youtube.com/watch?v=lh29vAU0NLU


Während eines Kurzurlaubes mit meiner Familie in Westendorf war ich am 7. FeuerWehrOldtimertreffen in Kitzbühel, wo wir uns unteranderem mit den Kameraden der Feuerwehr Ried im Innkreis trafen. Sie nahmen mit ihrem Austro Fiat, Bj. 1931, liebevoll "Max" genannt, teil. Von ihnen erhielten wir 4 Saugschläuche welche uns unsere Freunde aus Hard mit nach Vorarlberg nahmen.


Mit unserem Steyr 586 waren wir beim 10jährigen Bestandsjubiläum des Feuerwehroldtimervereins Hard vertreten. Bei bestem Sommerwetter erlebten wir neben einer tollen Ausfahrt und interessantem Rahmenprogramm ein gelungenes Fest bis in die späten Nachtstunden.


Zu Gast waren bei uns die Feuerwehroldtimergruppen aus Gars am Kamp und Kitzbühel. Sie waren zum 10 Jahre Jubiläum des Feuerwehrmuseums Hard angereist und ließen es sich nicht nehmen unseren Restaurierungsstand zu besichtigen. Bei Kaffee und Kuchen, von unseren Frauen kredenzt, konnte besichtigt und gefachsimpelt werden. Die Kameraden aus Gars haben uns stellvertretend für die Feuerwehr Horn einen Saugschlauch für unser Fahrzeug mitgebracht.


Von der Gemeinde Lustenau haben wir ein Schreiben erhalten, dass es mit dem Abbruch des Gebäudes und dem Auszug aus unserer Werkstätte Ende Monat ernst wird. Wir werden bis dahin unsere Sachen einpacken und den Umzug vorbereiten…

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Arbeiten am Aufbau

by stha 31. Mai 2014 07:00

Erich Harrer und Alex Surma haben uns das Holz des Fahrerhauses endgültig angepasst. Das Originalblech und der Holzrahmen passen nun soweit zusammen, dass sie unser Spengler übernehmen kann. Er schneidet das verrostete Blech heraus, setzt neues an und bearbeitet die Verkleidung bis sie an den neuen Holzrahmen passt.


Mit der Fertigung der neuen Heckklappe haben wir auch begonnen. Da wir den hinteren Geräteraum nach Fotos des Lustenauer Fahrzeuges nachgebaut haben muss eine kleinere angefertigt werden. Neu ist nur das Holz. Von der alten Klappe werden die vorhandenen Abschlussleisten abgeändert. Ferdinand Dorner, unser Schlossermeister, hilft uns dabei. Auch die Scharniere und die Türschlösser werden nach deren Aufbereitung wieder verwendet.


Die Motorhaube wurde zwischen Prinz-Heinrich und Kühler eingesetzt und angepasst. Sie wurde von uns seitlich in der vorhandenen Schräge ein wenig weiter gekürzt, da diese bei allen Austro Fiat die wir kennen beim Öffnen den Prinz-Heinrich streift und den Lack beschädigt.


Peter Fink, unser Spenglermeister, hat Zeit gefunden und uns die neuen Bleche für die Geräteräume anfertigt. Sie konnten von uns abgeholt werden und passen haargenau. Nach Ausschneiden der Bleche für die Fallen der Türschlösser werden sie innen grundiert und mit den Holzrahmen verklebt. Dort wo die Übergänge von Blech und Holz in den Bereichen der Geräteraumtüren sichtbar sein werden, wird von uns - wie damals ausgeführt - wieder mit Nägeln gearbeitet.


Toni Wüstner hat zum jährlichen Oldtimertreffen nach Mellau geladen. Neben den Feuerwehren Altach, Bezau, Fontanella, Hard und Wolfurt waren wir erstmalig mit unserem Tankwagen, Steyr 586, Bj. 1959, im Bregenzerwald vertreten.


Der Einbau der Fahrzeugbatterie unterhalb der Sitzbank des Fahrerhauses wurde ebenfalls dieses Monat durchgeführt.

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Erste Ausfahrt mit eigener Kraft!

by stha 30. April 2014 07:00

Mit Beginn der neuen Probensaison konnten wir gleich unsere Feuerwehrsenioren in unserer Werkstatt begrüßen. Wir durften sie über den Arbeitsfortschritt des Projektes informieren. Mit an die Leinwand projezierten Fotos und mit einem Glas guten Weines wurden schnell Erinnerungen an die "gute alte Zeit" wach und so machen Personen auf den Fotos konnten wieder Namen gegeben werden.
Auch die Fachgruppe Grundausbildung kam auf einen Besuch nach einer im Rahmen ihrer Ausbildung stattgefundenen Übung im Blatter Areal zu uns.


Berichte unserer Arbeit des letzten Jahres wurden für den Jahresbericht der Freiwilligen Feuerwehr Lustenau, der Tageszeitung "Vorarlberger Nachrichten" und der Vereinszeitschrift "Meilensteine" des „Verein zur Förderung der historischen Fahrzeuge der Österreichischen Automobilfabriken" geschrieben.

An Angelika Diem, welche als Autorin im Auftrag des Wartberg Verlags an einer Anekdoten- und Geschichtensammlung für Vorarlberg mit Schwerpunkt zwischen den Jahren 1920 und 1970 arbeitet, wurde ein Bericht über das Fahrzeug von der Indienststellung 1926 bis zum Ausscheiden 1960 übergeben.


Auf dem Oldtimerteilemarkt Rankweil konnten wir einen alten Feuerwehrschlauch gegen eine Wurst und ein Getränk tauschen und so wie es aussieht konnten die fehlenden Saugschlauchverschraubungen in Niederösterreich gefunden werden.


Erich Harrer und Alexander Surma haben für Anfang Mai einen Termin gefunden um den Holzrahmen des  Fahrerhauses an die Einstiegstüren und den vorhandenen Blechrahmen anzupassen. Auch die Holzliste für das fehlende Brett bei den Pedalen im Fahrerraum und für die Latten der Sitzbänke links und rechts auf dem Geräteraum wurde erstellt. Das Holz dafür und das Zuschneiden übernimmt uns Hans Bösch. Wir durften in seiner Werkstatt ja schon unser Fahrerhaus fertigen.
Die Heckklappe ist soweit fertig dass sie grundiert, lackiert und das Schloss eingesetzt werden kann. Den Metallrahmen dafür passen wir aus den Teilen der alten Heckklappe an.

Über Einladung des Landeshauptmannes wurde mit der gesamten Feuerwehr das Feuerwehrmuseum Vorarlberg besucht und die Fahrzeugausstellung im "Wollaschopf" besichtigt. Anhand von zwei ausgestellten Fahrzeugen, die in unterschiedlichen bordeauxfarbigen Farbtönen lackiert sind, wurde mit unseren Senioren der Farbton für unser Fahrzeug bestimmt.

Hans Peschl, Polsterermeister, hat die Sitzbank und seitlichen Innenverkleidungen des Fahrerhauses angeschaut und schlägt vor den nicht aus der Zeit 1926 stammenden Kunststoffbezug gegen Leder auszutauschen.

Es bleibt noch über die erste Ausfahrt mit eigener Kraft zu berichten. Nachdem der Kühler nachgelötet und außen von altem Lack befreit war, wurde er aufgesetzt und mit dem Motor verbunden. Gut dass er nochmals abgebaut werden muss. Wir haben übersehen, dass die Halterungen der Scheinwerfer in der Quertraverse auf welcher der Kühler sitzt verschraubt werden müssen. Ein nächster Schritt wird die Anpassung der Motorhaube sein.
Nachdem auch getankt war, mein Sohn Raphael die Filmkamera justiert hatte, wurde das erste Mal vorsichtig aus der Werkstätte auf den Vorplatz gefahren. Um das Schalten zu üben und natürlich zu erleben wie das Fahrzeug fährt wurden zwei Runden absolviert bevor unsere "Figo" wieder in der Werkstätte geparkt wurde.

http://youtu.be/tVkti_kPBog

http://youtu.be/Dz1oRFoqHTw

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Über dieses Projekt

Die Feuerwehr Lustenau erhielt im Jahre 1926 das erste motorisierte Feuerwehrfahrzeug des Landes Vorarlbergs.

Im Jahre 2008 wurde die Idee aufgegriffen dieses Fahrzeug, welches in den 1960er Jahren abhanden gekommen war, wiederherzustellen.

Mit dem Ankauf eines Austro Fiat AFNLP, Baujahr 1926, konnte im Januar 2010 mit der Realisierung unseres Projektes begonnen werden. Mitte November 2010 wurde mit der Restauration des Fahrzeuges gestartet.

Auf diesem Blog werden laufend Informationen zum Projekt "Wiederherstellung Austro Fiat Bj. 1926", d´"Figo" - wie sie im Volksmund genannt wurde - der Öffentlichkeit gerne zugänglich gemacht.

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