Was gibt es neues?

by stha 28. Februar 2014 07:00

Unser Auszugstermin mit Ende Februar wurde von der Gemeinde Lustenau vorerst auf Sommer 2014 verschoben. Die kalte Jahreszeit bleiben wir auf alle Fälle noch in unserer Werkstatt und bereiten unsere neue Unterkunft weiterhin auf den Umzug vor.

Wir übernehmen für das Projekt die Garage in der unser TLF 2000, Steyr 586, untergebracht ist.  Ein neuer Lagerraum konnte zusätzlich angemietet werden. Die Garage wird vollständig, im vorhandenen Abstellraum ein Teil der dort untergebrachten Gegenstände, umgelagert um Platz für unsere "Figo" zu schaffen.

Der Steyr 586, Bj. 1959, wird auswärts untergebracht und wir haben dies zum Anlass genommen das Fahrzeug vollständig aufzurüsten. Die leeren Geräteräume wurden mit Gerätschaften komplettiert und das kaputte Fach, indem das Mehrbereichsschaummittel untergebracht und der Boden zerfressen war, instandgesetzt.


Neben Winterpause, Faschingsveranstaltungen und Skifahren haben wir auch an unserem Projekt weitergearbeitet.
Der Benzinhahn, welcher anfänglich dicht war, hat zum Rinnen begonnen. Er wurde ausgebaut und konnte nach anfänglicher Skepsis doch gerichtet werden. Nach dessen Wiedereinbau wurde der Motor nochmals laufengelassen und das Fahrzeug erstmals durch Motorkraft einige Meter vor- und rückwärts bewegt.


Der Kühler wurde danach abgebaut um die vorhandenen Stellen an denen Kühlwasser austritt zu löten. Der Kühlerventilator wurde eingesetzt und der neue Antriebsriemen eingespannt.
Die vorderen Kotflügel, die Trittbretter und Seitenbleche konnten montiert werden, der Prinz-Heinrich angezogen und das Fahrerhaus in der Endposition fixiert werden. Das Lenkgestänge wurde nun ebenfalls verstiftet.


Erich Harrer, welcher uns die Fahrerkabine neu gebaut hat und momentan noch in Ägypten weilt, kann diese nach seinem Urlaubsende mit Alexander endgültig anpassen.
Der hintere Geräteraum wurde grundiert, zusammengeschraubt und wird nächste Woche lackiert. Danach kann er wie der mittlere, welcher momentan beim Spengler ist, dorthin gebracht werden.

Die erstmalige Grundeinstellung der Fuß- und Handbremse haben wir ebenfalls vorgenommen. Unser Fahrzeug wird nur über die Hinterräder gebremst, die Vorderräder haben noch keine Bremse.

Besuch hatten wir von Prof. Dr. Manfred Rützler, selbst ein begeisterter Oldtimersammler und Besitzer einer großen Anzahl von Oldtimern, - zwei davon sind Feuerwehroldtimer von Vorarlberger Feuerwehren. Die Fahrzeughalle des Landesfeuerwehrmuseums, der sogenannte "Wollaschopf" der ehemaligen Textilfirma Ganahl, konnte von ihm gepachtet werden.

Die Oldtimergruppe TLFA 4000 von Kitzbühel hat uns im Zuge des Oldtimertreffens in Hard ihren Besuch angekündigt, Einladungen zum Oldtimertreffen in Lustenau und Hard werden wir gerne nachkommen.

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Fachmann seines Handwerks

by stha 31. Juli 2012 06:51

 

Mit dem Neubau der Fahrerkabine wurde nicht nur begonnen, sondern sie ist so weit fertiggestellt, dass diese zur Probe auf den Fahrzeugrahmen gesetzt werden kann.
Herr Erich Harrer, Pontenstraße, welcher uns die Fertigung zugesagt hat, arbeitet in der Werkstatt von Ludwig Schertler, Möbelhandwerk, in der Holzstraße. Wir bestätigen gerne einen Fachmann seines Handwerks für unser Projekt gefunden zu haben.

Danke sagen wir nicht nur ihm, sondern auch Herrn Ludwig Schertler für die Werkstätte und das Benützen der Maschinen und Werkzeuge, Herrn Ferdinand Vetter, der uns den Kontakt zu Erich Harrer vermittelt hat und Herrn Hans Bösch, der uns das Eschenholz unentgeltlich zur Verfügung stellt.

 

Das Modell unseres Zylinderkopfes wurde von Fa. Modellbau Fa. Wohlgenannt in Dornbirn fertig gestellt und an Fa. Metallgießerei HACK GmbH in Eisenberg geschickt. Es handelt sich um eine kleine Gießerei mit 10 Mitarbeitern, spezialisiert auf die Herstellung von Einzelteilen und Kleinserien. Vergossen werden verschiedene Aluminiumlegierungen, Schwermetall sowie Grau- und Sphäroguss.
Mitte Monat wurde der erste gegossene Kopf zurückgeschickt um ihn zu prüfen. Passt dieser erfolgt Ende August der weitere Guss der Köpfe.

Das Programm für das Fräsen ist programmiert, das Material für die Zylinderkopfdichtung liegt im Lager und die passenden Zündkerzen sind gefunden.


Wir arbeiten momentan an der Anpassung von vorderen Kotflügel, Seitenverkleidungen, Trittbretter und hinteren Kotflügel an beiden Seiten des Fahrzeuges. Fa. Fink hat uns die vorderen Kotflügel ausgebessert und startet im Herbst mit der Verkleidung der Fahrerkabine.

 

Unseren "grünen" Austro Fiat welchen wir ursprünglich für unser Projekt "Wiederherstellung Austro Fiat Bj. 1926" gekauft hatten, haben wir an einen Fachmann in der Oldtimerszene, Herrn Franz Leitner in Trofaiach, verkauft. Durch den gekröpften Rahmen und die dadurch niedrige Rahmenhöhe möchte er aus unserem LKW einen Austro Fiat Autobus bauen.

Abgeholt wurde er von Max Zottler - DIESEL Max - er hatte an einer Oldtimer LKW Ausstellung in der Schweiz teilgenommen und bei der Rückfahrt unseren "grünen" mit in die Steiermark genommen.

 

Nach einem fleißigen halben Jahr in welchem wir viel geschafft haben, steht uns nun ein wenig Urlaub zu und wir machen dann im Herbst wieder erholt, mit neuem Tatendrang an unserem Projekt weiter.

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Über dieses Projekt

Die Feuerwehr Lustenau erhielt im Jahre 1926 das erste motorisierte Feuerwehrfahrzeug des Landes Vorarlbergs.

Im Jahre 2008 wurde die Idee aufgegriffen dieses Fahrzeug, welches in den 1960er Jahren abhanden gekommen war, wiederherzustellen.

Mit dem Ankauf eines Austro Fiat AFNLP, Baujahr 1926, konnte im Januar 2010 mit der Realisierung unseres Projektes begonnen werden. Mitte November 2010 wurde mit der Restauration des Fahrzeuges gestartet.

Auf diesem Blog werden laufend Informationen zum Projekt "Wiederherstellung Austro Fiat Bj. 1926", d´"Figo" - wie sie im Volksmund genannt wurde - der Öffentlichkeit gerne zugänglich gemacht.

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